Das Wort Massage kommt aus dem Griechischen und bedeutet „kneten“ und „drücken“. Darunter versteht der Mensch die mechanische Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Druck-, Dehnungs- und Zugreiz.
Ausgehend von der behandelten Stelle werden der gesamte Körper und auch die Psyche entspannt, da stets eine Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Seele stattfindet.
Physische Entspannung geht meistens mit einer psychischen einher, wodurch weniger Stresshormone, wie Cortisol, produziert werden und der Körper noch entspannter wird. Ein Kreislauf also, den es sich anzukurbeln lohnt. Die Rückenmassage ist eine klassische Massage, die zur Entspannung und zur Behandlung bestimmter Krankheitsbilder durchgeführt wird.
Ausgeübt wird sie am hinteren Oberkörper, der Schulterpartie sowie im Nackenbereich und teilweise an Hals und Oberarmen. Diese Bereiche gelten als Hilfskörperteile der Stützmuskulatur des Torsos. Benutzt werden die Hände und bei der nicht-klassischen wahlweise auch Hilfsmittel wie Steine, Öle, Füße etc. Außerdem wird zwischen direkter (klassischer) und indirekter Wirkungsweise unterschieden. Die direkte Massage gezielt direkt auf den Anwendungsbereich (Haut, Muskeln und Unterschichten) der betroffenen Stelle ab. Sie ist durch die evidenzbasierte Medizin anerkannt.
Die indirekte (reflektorische) Wirkungsweise beruht jedoch auf der Wirkung einer stimulierten Körperzone. Reize werden über sogenannte Reflexbögen weitergegeben.
Die Rückenmassage beginnt im Schulterbereich. Es wird etwas Öl in den Händen verrieben und es beginnt die Massage mit langen und großflächigen Streichungen seitlich entlang der Wirbelsäule.
Durch diese erste Kontaktaufnahme wird die Haut auf die intensiven Massagegriffe vorbereitet.
Nun können die Fingerkuppen mit etwas Druck über das Gewebe fahren und zwischendurch kreisende Bewegungen ausführen. Der Therapeut achtet dabei auf verhärtete, steife oder schmerzhafte Stellen.
An diesen Stellen und um sie herum wird die Massage später etwas intensiver oder länger durchgeführt.
Zunächst erfolgen kreisende Reibungen mit den Handflächen über die Schulterblätter. Danach kann die Haut mit den Fingern zusammengezogen und gewalkt werden. Als nächstes folgen knetende Daumenbewegungen direkt an den Schultern. Dort liegen häufig Spannungen vor.
Anschließend wird die Massage zur Rückenmitte übergehen, wobei die Wirbel nicht direkt massiert werden. Das Gewebe seitlich der Wirbelsäule wird in paralleler Richtung kräftig ausgestrichen. Dann folgen kreisende Stimulationen mit den Handballen. Nun kann die Haut mit den Daumen senkrecht von der Wirbelsäule weg ausgestrichen werden.
Dann folgt eine Streckung der Wirbelsäule. Anschließend folgt die Massage der Steißbeinegend. Dazu werden zunächst sanfte Kreise mit ganzer Handfläche über Steiß und Lenden durchgeführt.
Druckhafte Stimulationen im Gesäß können ebenfalls empfindliche Nerven lockern.
Die Hauptwirkung der klassischen Rückenmassage kommt durch die Verbesserung der Blutzirkulation im Kreislauf und der damit einhergehenden besseren Sauerstoffversorgung und Stoffwechselaktivität.
Wir freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch!